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Sinnvoll investieren

Geld hat zwei Seiten: Mehr Geld bedeutet häufig auch mehr Konsum und einen höheren CO2-Fußabdruck. Auf der anderen Seite können wir mit Geld auch viel Gutes bewegen: Nicht nur mit Konsumentscheidungen, sondern auch mit der Wahl unserer Bank, mit unserem Vermögen und mit unseren Anlagestrategien können wir Einfluss aufs Klima nehmen. Klar ist: Der Aufbau einer erneuerbaren Energieversorgung und einer klimaneutralen Wirtschaft benötigen ebenso Geld wie andere Umweltschutzmaßnahmen. Mit unseren Ersparnissen können wir dies fördern.

Das Geld, das wir einer Bank geben oder in Wertpapiere investieren, finanziert ganz konkrete Projekte – und welche das sind, darauf können wir Einfluss nehmen. Über folgende Fragen sollten wir uns vor einer Investition im Klaren sein:

  • Wem möchten wir unser Geld leihen?
  • Was soll damit passieren?
  • Wo soll es wirken?

Der Markt für „sinnvolle“ Investitionen ist groß und teilweise unübersichtlich. Aber es gibt auch sehr viele Hilfestellungen und einfache Strategien zur nachhaltigen Geldanlage. Es lohnt sich also, genau hinzuschauen, welche Wirkung Ihr Geld erzielt – ob auf dem Girokonto oder im Aktiendepot.

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Grünes Konto

Ich eröffne ein Giro- oder Sparkonto bei einer grünen Bank.

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Grünes Konto
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Was macht meine Bank mit meinem Geld? Investiert sie in fossile Energien und Waffen? Mit einem Konto bei einer ökologischen Bank stellen Sie sicher, dass Ihr Geld zu 100% in den Klimaschutz investiert wird.

Und Ihre EC-Karte macht bei einem grünen Girokonto ab sofort bei jedem Einkauf Ihre Werte an der Kasse sichtbar: Für die Umwelt!

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Beratungsgespräch zu grüner Geldanlage

Ich vereinbare ein Beratungsgespräch zu grüner Geldanlage bei meiner Bank, bei der Verbraucherzentrale oder einem:r unabhängigen Berater:in.

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Beratungsgespräch zu grüner Geldanlage
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Zu erkennen, welche Geldanlagen grün sind ist gar nicht so einfach. Verbindliche Kriterien dafür fehlen bis dato. Da ist es sinnvoll, sich unabhängig professionell beraten zu lassen.

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Information über grüne Geldanlage

Ich recherchiere nach Möglichkeiten zur grünen Geldanlage und lese mich ins Thema ein. Außerdem frage ich drei Freund:innen nach ihren grünen Geldanlagen.

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Information über grüne Geldanlage
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Was möchten Sie finanzieren – was nicht? Worauf müssen Sie bei der Auswahl achten? Um bei der Investition in grüne Geldanlagen fundiert entscheiden zu können, ist es hilfreich verschiedene Ratgeberseiten zu lesen. Auch ein Erfahrungsaustausch im Bekanntenkreis kann hier sehr hilfreich sein.

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Monatlicher grüner Sparbetrag

Ich lege eine monatliche Summe in einem grünen Sparplan oder Festgeldkonto an.

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Monatlicher grüner Sparbetrag
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Sie möchten regelmäßig Geld auf die Seite legen? Zum Beispiel mit einem monatlichen Dauerauftrag? Dann nutzen Sie doch die Möglichkeit für einen klimafreundlichen „Geldparkplatz“. Ein grüner Sparplan oder ein grünes Festgeldkonto bieten sich an.

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Beteiligung an Energiegenossenschaft

Ich spreche mit meinem Partner / meiner Partnerin oder meinen Mitbewohner:innen über die Beteiligung an einer Energiegenossenschaft.

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Beteiligung an Energiegenossenschaft
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Schon ab 500 Euro ist eine Beteiligung an Energiegenossenschaften möglich. Und es ist auch sinnvoll. Durch die Beteiligung an regenerativer Energiegewinnung vor Ihrer Haustüre profitieren nicht nur Sie selbst, sondern auch die Gemeinschaft.

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Investition in grüne Aktien/Fonds/ETFs

Ich investiere in grüne Aktien, Fonds oder ETFs.

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Investition in grüne Aktien/Fonds/ETFs
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Achten Sie bei Ihrer nächsten Investition in Aktien, ETFs oder Fonds darauf, dass Sie ethisch-ökologische Kriterien berücksichtigen.

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Investition in eine Windkraftanlage

Ich investiere in Windkraftanlagen.

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Investition in eine Windkraftanlage
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Mit einer Investition in Windkraftanlagen beteiligen Sie sich aktiv an der Energiewende und erhalten in der Regel auch eine gute Rendite. Beachten Sie, dass es sich meist um Unternehmens- oder Projektbeteiligungen mit längerer Laufzeit handelt.

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Spende an eine Klimaschutz-Organisation

Ich spende an eine Klimaschutz-Organisation und unterstütze so das Engagement für mehr Klimaschutz.

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Spende an eine Klimaschutz-Organisation
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Wenn Sie wirksam etwas Gutes tun wollen, das allen zugutekommt, ist die Spende das richtige Mittel. Ob klimapolitische Arbeit, konkrete CO2-Spar-Projekte oder Bildungsarbeit: Ihre Spende ist der Hebel für mehr Klimaschutz, stärkt Initiativen und engagierten Menschen den Rücken und vergrößert damit Ihren persönlichen Handabdruck. Auch Projekte wie KliX³ und die Arbeit von 3 fürs Klima sind ohne private Spenden nicht möglich.

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Dämmmaßnahmen durchführen

Bei nächster Gelegenheit führe ich Dämmmaßnahmen an meinem Wohnraum durch.

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Dämmmaßnahmen durchführen
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Eine gute Wärmedämmung für die eigenen vier Wände ist wie eine Bettdecke fürs Bett: kuschelig warm. Sie ist eine der wichtigsten und effektivsten Maßnahmen für den Klimaschutz. Und kann langfristig viel Geld durch geringere Heizkosten sparen.

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Heizungstausch

Ich tausche meine alte Heizung gegen eine umweltfreundliche Heizung aus und plane entsprechende Schritte.

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Heizungstausch
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Aus Klimaschutzgründen ist der Umstieg auf z.B. elektrische Wärmepumpe oder Fernwärme zu empfehlen. Gas- und Ölheizungen sind hingegen Auslaufmodelle, die durch die CO2-Besteuerung auch im Betrieb zunehmend teurer werden. Gut ist es, wenn Sie der Ausfall einer älteren Heizung nicht unvorbereitet trifft.

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Anschaffung einer PV-Anlage

Ich schaffe mir eine Photovoltaik-Anlage an und produziere meinen eigenen klimafreundlichen Strom auf meiner Dachfläche.

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Anschaffung einer PV-Anlage
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Mit einer PV-Anlage ernten Sie Ihren eigenen grünen Strom und sichern sich gegen steigende Strompreise ab. Überschüssigen PV-Strom speisen Sie ins öffentliche Netz ein und erhalten hierfür einen gesetzlich festgelegten Preis vom Netzbetreiber.

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Grünes Konto

Banken wirtschaften mit dem Geld, das von ihren Kunden auf das Girokonto eingezahlt wird. Man sollte daher genau darauf achten, was die Bank mit dem ihr anvertrauten Geld macht. Grüne Banken investieren nicht in Branchen wie die Ölbranche oder die Waffenindustrie, sondern finanzieren ökologisch und sozial sinnvolle Vorhaben.
Der Wechsel zu einer grünen Bank ist relativ einfach und und Sie können die Überführung von Daueraufträgen etc. komplett von der neuen Bank erledigen lassen. Die Verbraucherzentrale hat zu dieser gesetzlichen Verpflichtung der Banken nützliche Tipps zum Bankwechsel zusammengestellt.

Durch ein Giro- oder Sparkonto bei einer grünen Bank merken Sie im alltäglichen Gebrauch keinen Unterschied. Der Service ist der gleiche und auch die gesetzliche Einlagensicherung bis zu 100.000 € pro Person bleibt unverändert erhalten. In Sachen Kontoführungsgebühren sind die grünen Banken meist transparent und verstecken die Kosten für das Konto nicht in anderen Produkten. Es lohnt sich, Kosten und Angebote der verschiedenen grünen Anbieter einmal zu vergleichen. KliX³ empfiehlt die Pioniere der klimafreundlichen und nachhaltigen Geldanlagen: GLS Bank, Triodos Bank, EthikBank oder UmweltBank (kein Girokonto).

Beratungsgespräch zu grüner Geldanlage

Bei der konventionellen Geldanlage stehen drei Leitfragen im Blickpunkt:

  • Sicherheit: Wie viel Wagnis möchten Sie mit Ihrem Geld eingehen (vom sicheren Tagesgeldkonto über Rentenfonds bis hin zu Unternehmensbeteiligungen)?
  • Verfügbarkeit: Wann wollen Sie wieder Zugriff auf Ihr Geld haben?
  • Renditeerwartung: Wie wichtig sind Ihnen Zinserträge im Verhältnis zu Liquidität und Risiko?

Bei der klimafreundlichen und nachhaltigen Geldanlage steht davor noch eine zusätzliche Leitfrage: Was bewirkt die Anlage für die Umwelt und für die Menschen? Zugegeben: Das erhöht die Komplexität der Geldanlage, zumal es keine verbindlichen Kriterien dafür gibt, was eine nachhaltige Geldanlage ist.

Wenn Sie Geld mit „Sinn“ anlegen wollen, ist es deshalb sinnvoll, sich professionell beraten zu lassen. Entweder durch Bankberater:innen Ihres Vertrauens, durch unabhängige Berater:innen, die sich mit der Materie auskennen, oder Sie vereinbaren einen Termin bei der Vermögensberatung der Verbraucherzentralen. Dabei können Sie explizit nach grünen Anlagemöglichkeiten fragen.

Information über grüne Geldanlage

Eine Abwägung zwischen Verfügbarkeit, Sicherheit und Rendite ist bei grünen Finanzprodukten genauso notwendig wie bei konventionellen Angeboten und abhängig von Ihrer persönlichen Situation. Nutzen Sie Checklisten, zum Beispiel im Greenpeace Finanzguide, um sich über Ihre eigenen Präferenzen bewusst zu werden: Was möchten Sie finanzieren – was nicht?

Sprechen Sie – entgegen dem Sprichwort „Über Geld spricht man nicht“ – über Geld. Nutzen Sie KliX³ als Anstupser für einen Erfahrungsaustausch über grüne Investitionen: Wie zufrieden sind Ihre Freund:innen und Bekannten mit ihrer Geldanlage? Welche Banken oder Berater:innen können sie empfehlen?

Hier sind mögliche Startpunkte für Ihre Recherche:

Monatlicher grüner Sparbetrag

Sparprodukte sind die richtige Anlageform für Geld, das Sie zur Absicherung, als Reserve, spontan oder zu einem festen Zeitpunkt in fester Höhe benötigen. Sie haben zwar schwächere Renditeaussichten als risikoreiche Anlagen wie Aktien, bieten aber dafür maximale Sicherheit. Denn Sparprodukte, vom einfachen Sparbuch über den Sparbrief bis hin zu Tages- und Festgeld, unterliegen wie auch das Girokonto der gesetzlichen Einlagensicherung.

Damit Sie nicht nur sicher, sondern auch nachhaltig sparen, achten Sie auf die Berücksichtigung ethisch-ökologischer Kriterien bei den Sparangeboten. Bei „grünen“ Banken sind ethisch-ökologische Kriterien bereits durch die Anlagepolitik der Bank abgedeckt.

Austausch über Beteiligung an Energiegenossenschaft

Durch die Beteiligung an einer Energiegenossenschaft kann man selbst aktiv an der Energiewende mitwirken. Energiegenossenschaften formieren sich mit dem Ziel, Anlagen zur Gewinnung von erneuerbaren Energien zu errichten, meist auf kommunaler und regionaler Ebene.

Weitere Informationen gibt es beispielsweise hier:

Investition in grüne Aktien | Fonds | ETFs

Nutzen Sie Checklisten, zum Beispiel im Greenpeace Finanzguide, um sich über Ihre eigenen Präferenzen bewusst zu werden: Was möchten Sie finanzieren – was nicht? Und dann schauen Sie genau hin, fragen kritisch nach und lassen sich unabhängig beraten. Bislang gibt es keine verbindlichen Kriterien für nachhaltige Geldanlagen – die häufig genannten ESG-Kriterien (enviromental, social, governance – übersetzt: Umwelt-, Sozial- und Führungskriterien) stellen keinen einheitlichen Standard dar und sollten gut geprüft werden. Das FNG-Siegel bietet eine erste Orientierung.

Grundsätzlich gibt es aber leider keine standardisierten Kriterien, um zu erkennen, welche Investments nachhaltig und grün sind und welche nicht. Auf der Seite des Umweltbundesamts finden sich weitere Informationen zu grünen Investments.

Investition in eine Windkraftanlage

Die Beteiligung an einer Windkraftanlage ist oftmals schon ab einem Betrag von 500,-€ möglich. Durch Ihre Investition profitieren Sie von dem Ausbau erneuerbarer Energien und erhalten eine regelmäßige Rendite. Darüber hinaus leisten Sie einen wichtigen Beitrag zu mehr Unabhängigkeit der Energieversorgung in Deutschland. Vor einer Investition in Windkraftanlagen ist es wichtig, sich ausgiebig über das Investitionsobjekt und mögliche Verlustrisiken zu informieren – lassen Sie sich daher beraten.

Informationen finden sie z.B. hier:

Spende an eine Klimaschutzorganisation

Spenden bilden keine klassische Geldanlage: Sie sind eine Investition in die Gesellschaft und die Rendite kommt allen zugute. Deshalb sind sie steuerlich absetzbar. Spenden sind eine wirksame Maßnahme, um den eigenen Handabdruck zu vergrößern, denn sie ermöglichen und unterstützen die Aktivitäten engagierter Menschen. Ihre Wirkung ist in der Regel zielgerichtet und vergleichsweise hoch.

Was ist Ihnen besonders wichtig? Politische Lobbyarbeit, öffentlichkeitswirksame Kampagnen, Bildungsarbeit oder Naturschutz?

Auch 3 fürs Klima e. V. – einer der Träger von KliX³ – freut sich über Ihre Spende für mehr Bildungsarbeit im Klimaschutz:

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Dämmmaßnahmen durchführen

Die Wärmedämmung der eigenen Immobilie ist eine lohnende Geldanlage. Sie steigert zum einen den Wert der Immobilie, zum anderen sind die dadurch sinkenden Heizkosten eine attraktive Rendite. Und auch eine gute Versicherung gegen steigende Energiekosten. Die beste Grundlage, um mit Dämmmaßnahmen an der eigenen Immobilie zu starten, ist ein professionell erstellter Sanierungsplan. Je nach Alter und Beschaffenheit des Hauses kommen verschiedene Maßnahmen in Frage. Eine Dämmung des Daches kann bis zu 13% Einsparung bringen, Fassadendämmung sogar über 20%.

Warum dämmen? Wie dämmen? Lohnt sich eine Dämmung? Auf diese Fragen finden Sie bei co2online erste Antworten. Außerdem bekommen Sie im Onlinecheck einen Anhaltspunkt, was für Ihr Haus am effektivsten wirkt.

Heizungstausch

Heizen sorgt für die größten CO2-Emissionen im eigenen Haushalt. Ist eine Heizung älter als 15 Jahre, entspricht sie nicht mehr dem Stand der Technik und ein Umstieg lohnt sich. Ist die Heizung älter als 30 Jahre, muss sie sogar ausgetauscht werden. Ein Austausch eines alten Heizkessels gegen eine Heizung mit erneuerbaren Energien kann durch die „Bundesförderung energieeffiziente Gebäude“ (BEG) gefördert werden.

Weitere Informationen rund um das Thema „Heizen“ finden Sie hier:

Anschaffung einer PV-Anlage

Die Installation einer Photovoltaik-Anlage auf dem eigenen Dach bringt viele Vorteile mit sich. Die Kosten, die sich bei einem Einfamilienhaus und einer Leistung von 5 bis 10 Kilowattpeak auf ca. 7.000–13.000 € belaufen können (je nach Größe), amortisieren sich in der Regel in 10 bis 12 Jahren. Der produzierte Strom kann 30–40% des benötigten Jahresbedarfes an Strom abdecken. Mit einer zusätzlich eingebauten Speicherbatterie kann der Autarkiegrad auf bis zu 80% gesteigert werden.

Auf co2online.de können Sie ermitteln, ob ihr Dach für eine PV-Anlage geeignet ist, welche Größe angebracht sein könnte und ob es für die Anlage eine Förderung gibt. Dort finden Sie auch viele weitere Informationen rund um das Thema Photovoltaik:

Sie besitzen keine eigene Immobilie? Vielleicht ist eine Stecker-Solaranlage etwas für Sie!