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Ihre KliX3-Toolbox

Sinnvoll engagieren

Das hier hat Hand und Fuß!

Den Fußabdruck zu verkleinern bedeutet: (Nur) ich selbst spare CO2 ein. Den Handabdruck zu vergrößern bedeutet: Durch mein Tun spare ich CO2 gemeinsam mit anderen oder bei anderen.

Bei KliX³ unterscheiden wir im Handabdruck drei Bereiche: Engagement, klimagerechte Kompensation und Geldanlage für den Klimaschutz. In diesem Modul zeigen wir Ihnen Anregungen aus dem Bereich Engagement. Engagement ist wunderbar vielfältig und umfasst privates wie politisches Handeln. Finden Sie Ihre passende Form!

Was genau ist der Handabdruck?

Unter dem Handabdruck verstehen wir bei KliX³ die CO2-Einsparungen mit und bei anderen: Unser Handabdruck vergrößert sich zum Beispiel, indem wir durch unser alltägliches Handeln Vorbild für andere sind oder durch unser gesellschaftspolitisches Engagement für veränderte Rahmenbedingungen sorgen. Es geht weiter mit klimafreundlichen Geldanlagen oder Spenden für Klimaschutzprojekte.

Diese Wirkungen auf die „CO2-Einsparung bei anderen“ durch mein Tun werden bei der engen Betrachtung des eigenen CO2-Fußabdrucks (methodisch bedingt) ausgeblendet. Der Handabdruck bringt sie wieder ans Licht. Denn auch wenn sich die tatsächliche CO2-Einsparung gerade beim Engagement oft nicht beziffern lässt – das Potential ist enorm!

Bei Spenden an Klimaschutzprojekte hingegen sind die Effekte gut messbar: Eine Spende von 25 Euro kann rund eine Tonne CO2 einsparen, das entspricht der CO2-Menge von etwa 6.000 Autokilometern.

Engagement für den Klimaschutz

Engagement ist wunderbar vielfältig und umfasst privates wie politisches Handeln. So findet jede:r eine passende Form von Engagement. Schon im Freund:innenkreis oder in der Familie lassen sich Dinge bei und mit anderen anregen. Mit Freude vorleben und motiviert weitererzählen hilft dabei.

Das Schöne: Durch den Handabdruck können sich auch gesellschaftliche Rahmenbedingungen verändern. Wenn Sie sich gemeinsam mit anderen dafür einsetzen, dass Ihre Schule, Ihre Hochschule, Ihr Sportverein, Ihre Religionsgemeinschaft oder Ihr Arbeitgeber sich auf den Weg zu einer klimaneutralen Institution machen, spart dieses Handeln Treibhausgase auf Ebene der gesamten Institution.

So wird langfristig tonnenweise CO2 eingespart – und stellen Sie sich vor, andere Unternehmen, Vereine, der Landesverband, alle kommunalen Schulen nähmen sich dann ein Beispiel daran.

Die Organisation Germanwatch hat viele Materialien zum Handabdruck entwickelt, zum Beispiel einen Selbsttest. Germanwatch grenzt den Handabdruck auf den Bereich gesellschaftliches Engagement ein, hierfür finden sich im Test viele Anregungen.

Ein umfassendes Mitmachangebot zum Handabdruck für Bildungsakteure gibt es bei der #climatechallenge. Projekte und Initiativen in Ihrer Umgebung finden Sie beispielsweise auf der Karte von morgen sowie auf nebenan.de.

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Pläne teilen

Ich rede mit drei Menschen in meinem Umfeld über meinen geplanten Big Point.

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Sicherlich kennen Sie das: Im Gespräch mit Familie und Freund:innen nehmen Ideen konkrete Gestalt an – und sie können anstecken! Vielleicht sind Ihre Vorhaben eine Anregung für andere, es Ihnen gleich zu tun. Oder Sie erhalten selbst wichtige Tipps.

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Mut steckt an

Ich erzähle an meinem Arbeitsplatz drei Kolleg:innen vom Klimaplan.

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„Tue Gutes – und rede darüber.“ Berichten Sie drei Kolleg:innen davon, was KliX³ ist, was für Sie neu war und was Ihnen daran gefällt. So kann Ihr Beispiel andere inspirieren, selbst den eigenen Fußabdruck zu verkleinern und den Handabdruck zu vergrößern.

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Einstehen

Ich unterschreibe drei Petitionen zu einem Klimaschutzthema.

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Sicherlich haben Sie schon einmal eine Petition weitergeleitet bekommen oder wurden beim Einkaufen angesprochen – schauen Sie beim nächsten Mal doch genau hin, ob Ihnen das Anliegen unterstützenswert erscheint.

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Präsenz zeigen

Ich gehe zur nächsten Klimademonstration (z.B. Fahrraddemo (Critical Mass) oder Klimastreik).

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Wenn Menschen nach außen zeigen, was Ihnen wichtig ist, gilt: Masse ist klasse. Klingelnd auf dem Rad oder zu Fuß gemeinsam mit anderen den Innenstadtring ganz legal zu „erobern“ – das kann viel Spaß machen. Probieren Sie es aus!

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Dabei sein

Ich gehe zu ein bis drei Kennenlerntreffen von Klimaschutzinitiativen und prüfe, ob ich mich dort engagieren möchte.

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Mit netten Leuten sich zusammen für eine gute Sache engagieren? Gute Idee! Die „gute Sache“ lässt sich einfach im Web erkunden, die Leute muss man hingegen treffen. Trauen Sie sich und schnuppern Sie in verschiedene Gruppen rein. Vielleicht finden Sie die richtige Passung bei Ihnen vor Ort.

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Unterstützen

Ich nutze meine Zeit und Kompetenz, um drei Menschen bei der Umsetzung ihrer konkreten Klimaschutzmaßnahmen zu unterstützen.

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Klimaschutz braucht (manchmal) Zeit und (immer) Kompetenz: Bei der Produktrecherche, beim Reparieren, beim Umsetzen. Vielleicht können Sie bei Freund:innen, Nachbar:innen, Kolleg:innen oder Ihrer Familie zum Gelingen derer Vorhaben beitragen?

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Rücken stärken

Ich unterstütze drei Menschen in meiner Umgebung bei ihrem Engagement für den Klimaschutz, indem ich sie an anderer Stelle entlaste.

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Engagement für den Klimaschutz braucht Zeit und Motivation. Stärken Sie engagierten Menschen durch kleine oder größere Gesten den Rücken.

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Reparieren

Ich übernehme mit meiner handwerklichen Kompetenz drei Dienste im örtlichen Reparaturcafé.

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Ein Beitrag zu bewussterem Konsum in Ihrem Wohnort: Reparaturcafés bieten die Möglichkeit, unter Anleitung Haushaltsgegenstände vom Mixer bis zum Fahrrad zu reparieren oder Kleider zu flicken. Mit handwerklichem Know-How verschaffen Sie Produkten ein verlängertes Leben.

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Mein Umfeld bewegen

Ich rege bei einer Institution in meinem Umfeld den Umstieg auf Ökostrom an.

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Egal, ob am Arbeitsplatz, im Sportverein, in der Kirchgemeinde, Hochschule oder im Kindergarten: Der Wechsel zu Ökostrom ist schnell gemacht und die Stromkosten sind meistens nicht oder kaum teurer als der konventionelle Strommix.

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Ausprobieren

Bei der nächsten Urlaubsplanung mit meiner Familie oder im Freund:innenkreis mache ich mich für einen Bahn- oder Rad-Urlaub stark (ohne Auto, ohne Flugzeug).

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An- und Abreise haben in der Regel den größten Anteil am CO2-Fußabdruck Ihres Urlaubs – selbst beim Skiurlaub. Steigen Sie deshalb ein in den Urlaub mit umweltfreundlichen Verkehrsmitteln. Viele spannende Orte warten noch auf die Entdeckung durch Sie.

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Genießen

Ich setze mich dafür ein, dass bei unserer nächsten Feier (in der Familie, Firma, Gemeinde, …) das Essen überwiegend vegetarisch oder vegan ist.

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Einfach mal ausprobieren und Gäste und Feiergesellschaft mit einem leckeren, überwiegend vegetarischen Menü oder Mitbringbüfett beglücken!

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Gemeinsam kliXen

Ich informiere mich über die Möglichkeit, eine KliX³-Klimaschutzgruppe zu gründen.

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Mit anderen geht es meistens leichter! Wir unterstützen Sie dabei, eine Klimaschutzgruppe mit Menschen aus ihrem Umfeld zu gründen und Wege zum klimaneutralen Leben gemeinsam zu erkunden.

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Fürs Reden brauchen Sie keine Anleitung – aber vielleicht einen kleinen Anstupser. Warum nicht der Nachbarin vom Vorhaben der Photovoltaik-Anlage auf dem eigenen Dach oder Balkon erzählen und sich über Angebote und Installationsmöglichkeiten austauschen? Oder den Duschkopftest gemeinsam mit der Familie durchführen? Sie können auch Freund:innen von Ihren Erfahrungen beim Carsharing berichten oder beim gemeinsamen Kochen anregen, ein veganes Rezept auszuprobieren. Sie haben zu Ökostrom gewechselt und es ging ganz einfach? Erzählen Sie Ihren Eltern davon!

Wichtig: Teilen Sie auch, was schwierig ist und wo Hürden liegen – gemeinsam lassen sich bestimmt Lösungen finden.

Lassen Sie Veränderungen weiter wirken, indem Sie anderen davon erzählen und es ihnen damit leichter machen, selbst etwas Neues auszuprobieren.

Mut steckt an

„Machen ist wichtiger als Reden“ – das stimmt und wir freuen uns, wenn Sie Ihren Klimaplan in die Tat umsetzen. Aber: Sprechen Sie auch darüber! Wenn wir wissen, dass andere sich für Klimaschutz einsetzen und Veränderungen im eigenen Umfeld anstoßen, fällt es uns leichter, selbst aktiv zu werden.

Der Effekt von Kommunikation lässt sich schwer bemessen, aber Reden hilft – auch und gerade beim Klimaschutz. Wenn Ihr Gespräch in der Mittagspause auch nur eine Person dazu anregt, selbst „in die Hände zu spucken“, ist das toll!

Möglicherweise möchten Sie sogar mit Ihrem Arbeitgeber an KliX³ teilnehmen. Weisen Sie die zuständige Stelle auf unsere Teilnahmemöglichkeit für Unternehmen und Organisationen hin.

Einstehen

Petitionen werden manchmal als „Klick-Aktivismus“ belächelt – tatsächlich aber können Sie als Teil einer Kampagne durchaus Wirkung entfalten. Insbesondere wenn Petitionen auch offiziell in Kommune, Landtag oder Bundestag eingereicht werden, können Sie als Beteiligungsinstrument sinnvoll sein und den politischen Druck für ein Thema erhöhen.

Stellen Sie sicher, dass Sie dem Absender der Petition vertrauen, und lesen Sie sich den Petitionstext aufmerksam durch. Regelmäßige Petitionen zum Klimaschutz finden Sie z. B. bei Greenpeace, Campact oder auch auf openpetition.de.

Präsenz zeigen

Gesicht zeigen und für eigene Interessen im wahrsten Sinne des Wortes einzustehen, ist ein wichtiges demokratisches Prinzip – ob mit oder ohne Trillerpfeife und Plakat. Die Organisation einer Demonstration ist aber nicht nur aufwendig, sondern immer auch mit der bangen Frage verknüpft: Kommen genügend Teilnehmer:innen?
Deshalb: Unterstützen Sie die Organisator:innen und die politische Wirkung von Klimaschutzdemonstrationen durch Ihre Teilnahme.

Noch besser: Sie suchen sich eine oder mehrere Personen, mit denen Sie gemeinsam hingehen. Dann macht es gleich doppelt so viel Spaß. Es tut auch gut zu sehen, dass Sie mit Ihren Überzeugungen und Forderungen nicht allein sind.

Informationen über die nächste Klimademo erhalten Sie aus den Medien oder von Verteilern und Newslettern lokaler Klimaschutzgruppen, wie BUND, Fridays for Future etc.

Dabei sein

Ist Ihnen schon mal der Kleidertauschladen drei Straßen weiter aufgefallen? Oder die Leute, die im Supermarkt Lebensmittel fürs Foodsharing abholen? Und das Büro der Greenpeace-Ortsgruppe ist doch auch hier irgendwo?

An vielen Orten gibt es Möglichkeiten und Initiativen, die den Klimaschutz vorantreiben – mit unterschiedlichen Ansätzen und unterschiedlichen Menschen. Schauen Sie genauer hin: Was gibt es in Ihrer Nähe an Initiativen oder Vereine? Was davon interessiert Sie besonders? Fassen Sie Mut und erkundigen Sie sich nach dem nächsten Treffen. Trauen Sie sich, einen großen Schritt zu gehen: den ersten.

Für viele ist die erste Begegnung ungewohnt und der innere Schweinehund findet schnell Gründe, diese zu verschieben. Überlisten Sie ihn! Eine Idee: Sie nehmen gleich Ihre Freund:innen oder Ihre:n Partner:in mit.

Und ein wichtiger Tipp: Machen Sie es wie beim Kleiderkauf. Sagen Sie ganz offen, dass Sie erst einmal nur ausprobieren wollen. Es ist völlig in Ordnung, wenn Sie nach dem Schnuppern nicht dabeibleiben und weitersuchen. Denn ehrenamtliches Engagement ist nur dann nachhaltig, wenn es Ihnen Spaß macht.

Wo gibt es Klimaschutzinitiativen in Ihrer Nähe? Fragen Sie Bekannte oder schauen Sie auf der Karte von morgen.

Unterstützen

Das E-Auto, die energetische Sanierung, die Wärmepumpe, das Balkonkraftwerk, klimafreundlich Einkaufen, Carsharing, die klimafreundliche Geldanlage oder einfach den in die Jahre gekommenen Laptop wieder flott machen: Was für die einen gelebte Praxis und Routine ist, ist für andere ein Buch mit sieben Siegeln oder zumindest eine Herausforderung, bei der man noch nicht weiß, wo man anfangen soll.

Seien Sie deshalb hellhörig, wenn Ihre Expertise und Erfahrung gefragt sind und bieten Sie aktiv Unterstützung an. Vielleicht haben Sie gerade selbst zu einem Thema umfassend recherchiert und können Ihr Wissen weitergeben. So nehmen Sie anderen die Hemmungen, einen größeren Big Point anzugehen.

Rücken stärken

Vielleicht haben Sie selbst noch keine konkrete Idee, wie Sie sich für den Klimaschutz einsetzen können oder Sie fühlen sich noch zu unsicher. Sicherlich kennen Sie aber Menschen in Ihrem persönlichen Umfeld, die sich für Klimaschutz engagieren. Sie helfen diesen Menschen und motivieren sie, wenn Sie signalisieren: „Ich finde gut, was du tust!“ Stärken Sie ihnen den Rücken durch kleine oder große (Unterstützungs-)Gesten, z.B. indem Sie …

… mal auf die Kinder aufpassen, wenn abendliche Aktionssitzungen einen Babysitter erfordern,
… den Kompaktwagen oder das Lastenrad für Transporte anbieten,
… als Arbeitgeber:in den Mitarbeitenden einen freien Tag für Umweltengagement gewähren,
… oder einfach mal einen Kuchen vorbeibringen.

Sicher fallen Ihnen noch viele weitere Möglichkeiten für Ihre konkrete Situation ein.

Reparieren

„Reparieren statt Wegwerfen“ – klingt gut, oder? In Reparaturcafés kommen Menschen zusammen, die das auch so sehen. In angenehmer Atmosphäre werden kleine und große Gegenstände repariert – mit dem passenden Werkzeug und hilfreichen Ratschlägen und Handgriffen von Hobbybastler:innen oder Profis.

Vielleicht sind Sie auch handwerklich begabt? Können Fahrräder reparieren oder gut nähen? Vielleicht kennen Sie sich gut mit Computern aus? Fragen Sie – wenn es bei Ihnen ein Repaircafé gibt – nach, ob und wie Sie Ihre Talente einbringen können.

Falls es noch keines gibt: Vielleicht haben Sie selbst Lust, eines zu initiieren? Suchen Sie sich zwei, drei Mitstreiter:innen. Gemeinsam können Sie sich an dieser Anleitung zur Gründung von Repaircafés entlanghangeln und eine Initiative vor Ort gründen.

Existierende Repaircafés finden Sie auch hier: https://repaircafe.org/

Mein Umfeld bewegen

Klimaneutralität benötigt 100 % erneuerbare Energien. Der Wechsel zu einem Ökostromtarif ist ein einfacher und erster Schritt dazu. Das gilt nicht nur für das eigene Zuhause, sondern auch für Behörden, Unternehmen oder andere Organisationen.

Was könnte der erste Schritt sein? Informieren Sie sich über den aktuellen Strombezug Ihrer Arbeitsstelle oder anderen Institutionen, mit denen Sie sonst Kontakt haben. Sprechen Sie dafür verantwortliche Menschen an. Suchen Sie sich gegebenenfalls Mitstreiter:innen. Geben Sie z.B. dem Gemeinderat Informationen zu echtem Ökostrom an die Hand (siehe unten). Manchmal reicht das schon, um den Stein ins Rollen zu bringen. Und wenn nicht: Bleiben Sie dran.

Wir empfehlen die Ökostrom-Pioniere, die seit Jahren die Energiewende gestalten:

 

Weitere Hinweise zum Ökostrom finden Sie hier:

Ausprobieren

Urlaub heißt: Entspannen, Neues erleben, eine Zeit lang weg von zu Hause sein, Natur genießen, Inspirationen tanken, Zeit haben oder einfach Nichtstun. Das geht sehr gut oder vielleicht noch besser mit Rad, Fernbus, Bahn, Paddelboot oder Fähre. Denn den größten CO2-Fußabdruck beim Urlaub hinterlassen tatsächlich meistens die An- und Abreise.

Deshalb gilt: Je kürzer die Anreise, desto besser. Das umweltfreundliche touristische Angebot in Deutschland und den angrenzenden Ländern ist riesig. Zum Beispiel gibt es zahlreiche Fernrad- oder Fernwanderwege, gut erreichbare Seen und Küsten und umfangreiche Fernbus-Linien. (Nacht-)Fernzüge bringen einen auch an die Ränder von Europa. Übrigens beginnt dann der Urlaub mit dem Einstieg in den Zug: Hinsetzen, lesen, spielen, unterhalten.

Bringen Sie Ihre Ideen in die gemeinsame Urlaubsplanung ein. Die Reisegeschichten von Kolleg:innen und Freund:innen liefern sicherlich schon viele Anregungen dazu. Konkrete Vorschläge und Erfahrungsberichte machen es der Gruppe leichter, umweltfreundlichen Reisealternativen zuzustimmen.

Noch ein Tipp: Entscheiden Sie in der Gruppe zuerst über das Verkehrsmittel, dann über die Urlaubsregion. Das verändert den Blick und die Art der Diskussion zugunsten der umweltfreundlichen Verkehrsmittel. Auf manchen Urlaubsportalen kann man „Anreise mit der Bahn“ auch als Kriterium eingeben.

Hier finden Sie weitere Anregungen:

Genießen

Ob beim Catering oder beim Aufruf fürs Mitbringbüfett, im Planungskreis der Firmenfeier oder Religionsgemeinschaft: eine gute Gelegenheit, die Vielfalt an vegetarischen oder veganen Speisen zu testen und über Jahre gewachsene Vorurteile abzubauen. Denn heute ist es leichter denn je, vegetarische oder vegane Gerichte oder Fingerfood-Angebote vielfältig und lecker zuzubereiten.

Übrigens: In der Umweltbewusstseinsstudie gaben über zwei Drittel der Befragten an, maximal jeden zweiten Tag zur Hauptmahlzeit Fleisch zu essen. Lassen Sie sich deshalb nicht bange machen, wenn es (laute) Stimmen dagegen geben sollte. Die Auswahl wird sicher groß genug sein, dass für jede:n etwas leckeres dabei ist. Nichtsdestotrotz: Machen Sie keinen „Glaubenskrieg“ daraus und seien Sie offen für Kompromisse.

Rezeptideen finden Sie z. B. hier:

Hier gibt es weitere Anregungen:

Gemeinsam kliXen

In unseren Informationen für Multiplikator:innen erfahren Sie mehr über die KliX³-Klimaschutzgruppen und welche Unterstützung wir Ihnen anbieten: zum Beispiel einen eigenen Leitfaden, Materialien für die Gestaltung von Gruppentreffen, einen Workshop-Gutschein und persönliche Beratung. Bei Fragen können Sie uns einfach anrufen – im persönlichen Gespräch klären wir, was Sie für Ihre Entscheidung brauchen.